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Murcia,
Costa Calida, Mar Menor.
Die Region Murcia ist geprägt von seiner alten Tradition
von Handel und Landwirtschaft. Schon die Ureinwohner, iberische Stämme,
bauten Handelsbeziehungen mit Phöniziern und Griechen auf. Später wurde
die Region erst karthagische, dann römische Provinz. Die Mauren betrieben,
dank ihrer fortschrittlichen Technik, eine moderne und effektive Landwirtschaft,
die heute noch ein wirtschaftlich sehr wichtiger Faktor ist.
Vor allem
die Mittelmeerküste ist von touristischer Bedeutung. Costa Calida, die
„warme Küste", mit ihren feinen Sandstränden. Die Salzwasserlagune Mar
Menor sowie La Manga del Mar Menor bieten fantastische Möglichkeiten
für Wassersport. Das Innenland ist trocken und beinahe wüstenartig,
Sie finden hier aber auch sehr schöne Städte mit ausgezeichnet erhaltener
mittelalterlicher Architektur. Die regionale Küche hat Gemüseeintöpfe,
Salate, Reisgerichte und, vor allem entlang der Küste, wunderbare Meeresfrüchte
zu bieten. In Murcia wird auch Wein von sehr hoher Qualität angebaut.
Quelle:
www.red2000.com
Landschaft
- Reichtum und Artenvielfalt
Die Landschaft der
Region Murcia bietet vielfältige Kontraste: bewässerte und unbewässerte
Agrarflächen, Flachland und Berge, Küste und Hinterland, Weinberge und
Hochebenen. Dieser Abwechslungsreichtum ergibt sich zweifellos dadurch,
dass wir uns in dem Übergangsbereich zwischen dem Plateau im Norden
und dem andalusischen Landschaftsgebiet befinden. Aus morphologischer
Sicht kann man in dem Territorium dieser Region schon einen Ausläufer
der andalusischen Gebirgsketten erkennen. Durch das schnelle Auf und
Ab von Bergen, Tälern und Senken stößt man auf kurzen Abständen schon
auf extreme Höhenunterschiede.
Der Großteil der Gesamtoberfläche befindet sich zwischen 200 und 600
Metern (etwa 45%). 23% des Gebietes liegt unter 200 Meter und die restlichen
32% erheben sich über 600 Meter. Der höchste Punkt der Region
ist das Gebirgsmassiv Revolcadores (2.027 Meter). In diesem Zusammenhang
sind auch die aufgeforsteten Gebirgsketten im Nordwesten und im Zentrum
von Bedeutung, z. B. El Carche, Sierra Espuña, La Pila oder Ricote,
die den weitaus größten Teil der Waldgebiete beherrbergen, in denen
besonders die Pinie vorherrscht. Auch die Hochebenen im Nordosten Murcias
(Jumilla und Yecla) muss man an dieser Stelle erwähnen: ausgedehnte
Flächen mit Weinstöcken, wo die hervorragenden Weine dieser Gegend kultiviert
werden. Auf dem Weg nach Süden treffen wir auf die Flüsse Guadalentín
und Segura umgeben von fruchtbarem Agrarland, eingebettet in niedrigen
Gebirgsketten und Tälern, welche letztendlich in ausgedehnte Küstebenen
mit einem ausgeprägt landwirschaftlichen Charakter übergehen, so wie
sie vor allem in der Umgebung von Cartagena zu finden sind.
Die Region
Murcia bietet eine Küstenlinie von mehr als 170 Kilometern, wo sich
kleine Strände und Buchten mit Felsklippen und Steilwänden abwechseln.
Besonders auffallend ist La Manga: ein schmaler, natürlich entstandender
Landstreifen, der die Lagune Mar Menor umschließt und sie vom Mittelmeer
trennt, noch lediglich von kleinen Kanälen verbunden. Die Küste Murcias
bietet Strände an offener See und Buchten mit angenehmen und ruhigen
Gewässern. Dünen, Strände, Salzseen, Feuchtgebiete... Der Küstenstreifen
von Murcia vereint eine große Anzahl von zweifellos interessanten Landschaften.
Nicht umsonst gehören viele von ihnen zu den geschützten Naturschutzgebieten
dieser Region: Umgebungen, in denen man auch heute noch einheimische
Pflanzen- und Tierarten finden kann, z. B. die Sabina Mora, eine Baumsorte
aus dieser Gegend, oder den Fartet, einen winzigen und ungewöhnlichen
Fisch, einzigartig in seiner Gattung.
Hinterland als Reiseziel (Sierra Espuña, Valle de Ricote,
uvm.)
Das Innenland dieser Region lädt Sie ein, sich zu entspannen, Natur, Sport und auch eine gute Mahlzeit zu genießen. Diese Gegenden bieten Berge, Wälder und Jagdgebiete, malerische Burgen, Festungen, Kapellen und Kloster. Alte Legenden und Geschichten umranken diese faszinierenden und gemütlichen Dörfer mit ihrer schmackhaften Gastronomie, wo Sie ein paar ruhige Tage an der frischen Luft verbringen können. Versteckte Winkel, in denen der Reisende stundenlang in Eichen- und Pinienwäldern umherschweifen, archäologische Stätten besuchen und die altertümliche Lebensart kennenlernen kann, um sich danach mit einem kräftigen Schmorbraten, Migas (typisches Gericht aus frittiertem Mehlteig) oder einem guten Fleischgericht zu stärken und die Mahlzeit mit einem erlesenen Wein aus dieser Gegend zu begleiten.
Wer das Abenteuer liebt, kann hier Abfahrten mit dem Kanu machen, Höhlen erkunden, Berge besteigen, wandern, Ausflüge mit dem Pferd oder dem Fahrrad machen. Oder wenn Sie lieber die Kunst erlernen wollen, wie die Menschen hier backen, hausgemachte Süßigkeiten zubereiten, aromatische Öle und Liköre destilieren, Honigwaben ausschneiden (zeideln) oder Käse herstellen...
Städte als Reiseziel
Murcia, die Hauptstadt dieser Autonomen Region, am Ufer des Segura; Cartagena, Hafenstadt am Mittelmeer; Lorca, die Stadt der Hundert Wappen; Caravaca, die Heilige Stadt. Alle diese Orte geben dem Besucher genügend Gründe, um ihnen zu jeder beliebigen Jahreszeit einmal einen Besuch abstatten.
Feste - Show und Gefühl
Die Menschen in Murcia sind ein ausgelassenes Volk, das stark mit dem Mittelmeer verwurzelt ist. Die Einwohner haben immer mit großer Begeisterung ihre Volksfeste gefeiert. Sie betrachten dies als die beste Art, dem gütigen Klima, dem Wohlstand und der Fruchtbarkeit eines Landes ihren Dank auszusprechen, das nicht nur den Einheimischen sondern auch seinen Besuchern Schutz und Obdach bietet. Während des ganzen Jahres kann man in der Region den zahlreichen Ereignissen beiwohnen, wo Passion in Stimmung, Ausgelassenheit in Mäßigung, Gegenwart in Geschichte und Inbrunst schnell in Leidenschaft übergeht.
Von Januar bis Dezember zeigen die Feste abwechselnd ihre Schauspiele und Begebenheiten: von Karneval bis Ostern, von den Frühlingsfesten - mit ihrem immer aufregenden "Begräbnis der Sardine" - bis zu "Karthager und Römer", von den "Mauren und Christen" bis zu den Pferden des Weins, von den Festen der Weinlese bis zur La Purísima in der Vorweihnachtszeit und dem Geruch von Schießpulver und Hakenbüchsen, von den meisterhaften Kutschen der Drei Heiligen Könige bis zu den Kreuzen im Mai, von den Marineprozessionen zu Ehren der Jungfrau Carmen bis zu den Volksfesten der Orte im Hinterland; auch die farbenfrohe "Semana de la Huerta" (Woche der Landbewohner), das heftige und mitreißende Festival des "Cante de las Minas" und der internationale Aufruf zum Mar de Müsicas darf hier nicht fehlen. Die Feste der Region Murcia enthalten eine heftige Dosis von Show und Gefühl in ihrer reinsten Erscheinungsform.
Quelle:
www.carm.es
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